Monatsrückblick: Oktober 2022: Lichtblick

Oktober. Momentan bin ich in den Alpen auf Reha. Nun das Internet ist hier echt nicht das beste, geschweige denn das Netz zum Telefonieren.

Deshalb schreibe ich mein Monatsrückblick wieder auf dem Handy und muss dann zu Hause meine ganzen Beiträge anständig formatieren. 🙈

Die Gesundheit im Oktober

Diesen Monat ist echt viel passiert. Am 01.10. war ich wieder einmal mit einem Asthmaanfall in der Notaufnahme. Gott sei Dank, haben wir es dort in den Griff bekommen, sodass ich nicht auf die Intensivstation musste.

Am 12.10. hatte ich meinen Termin bei der Orthopädin, dazu habe ich einen Beitrag unter 12 von 12 geschrieben, den ich leider nicht verlinken kann, weil ich am Handy schreibe. Meine Osteoporose hat sich im Lendenwirbelbereich um 0,1 % verbessert.

Meinen schwerbehinderten Ausweis mit 60 % ist angekommen. Ob ich ihn nutzen werde? Das weiß ich noch nicht.

Zusätzlich habe ich am 06.10. meinen Bescheid über die Pflegestufe 2 bekommen. Dies hat mich ziemlich umgehauen. Aber, nun gut – wenn ich ehrlich bin, bekomme ich das Meiste ohne Hilfe wirklich nicht mehr hin. Selbst duschen oder Anziehen, geht oft nicht ohne Unterstützung. Trotzdem möchte ich mich deshalb nicht einbuddeln.

Und das wichtigste, ich habe mich zum Drachenfest am 09.10. das erste Mal getraut, den Rollator zu benutzen. Er wurde auf „Rolf“ getauft. Es war am Anfang ziemlich komisch und ich habe mich sehr geschämt. Mittlerweile kommt er überall mithin, denn er hilft mir und gibt mir Sicherheit.

Das erste Mal mit Rolf draußen gewesen

Meine Freundin Julia, war ebenfalls mit beim Drachenfest, da habe ich mich wirklich sehr gefreut. Denn momentan bin ich absolut schlecht in Freundschaften führen, da ich viel zu sehr, mit mir selber beschäftigt bin.

Seit dem 20. Oktober 22 befinde ich mich in der

Schönklinik in Schönau am Königssee

Hier bin ich wie gesagt zur Reha.

Voraussichtlich erstmal 5 Wochen. Das ist eine heftige und lange Zeit. Bisher fühle ich mich trotzdem gut aufgehoben, ernst genommen und verstanden.

Meine Therapien sind okay, ich habe nicht viele, aber sie reichen hin. In der freien Zeit Häkel oder Stricke ich.

Hier auf Reha habe ich 3 Päckchen bekommen. 2x von Svenja und 1x von Alison, da habe ich mich wirklich sehr dolle drüber gefreut, weshalb ich das nicht unerwähnt lassen möchte.

Ich habe mir hier natürlich auch ein wenig Umgebung angeschaut. Am 29.10 war ich in Berchtesgaden und am 30.10 habe ich mir den Königssee angeschaut. Es ist eine echt tolle Gegend. Ich bin fasziniert von den Alpen.

Vor der Reha

Hatte ich auch wieder einige schöne Tage.

  • Anfang des Monats, am 03. Oktober waren wir beim Chinesen Essen zusammen mit meiner ehemaligen Zimmernachbarin aus der AWO
  • Am 13.10. war meine liebste Karin bei mir zu Besuch. Da habe ich mich wirklich sehr gefreut.
  • Wir waren in Magdeburg im Zoo am 16.10. ein sehr anstrengender aber wunderschöner Tag
  • Mein Mann und ich waren am 17.10. in Wolfsburg etwas Shoppen. Es tat gut, ein bisschen Zweisamkeit zu haben. Vorher waren wir noch Frühstücken.
  • Am 18.10. habe ich morgens meinen Sohn zum Kindergarten gebracht und Brötchen geholt. Mit den Brötchen habe ich dann meine liebe Nachbarin mit ihrem Mann überrascht. Denn sie kümmern sich sehr liebevoll um meinen Sohn, wenn ich nicht da bin und Bernd arbeiten muss. Auch wenn ich da bin und gesundheitlich nicht kann..
  • Und da der Weg zu Reha 800 km beträgt, sind wir etwas früher losgefahren und haben am 19.10. ein Zwischenstopp bei den Schwiegereltern gemacht. Hier habe ich am Abend leckere Weißwurst bekommen und wir haben zusammen Karten gespielt. Das tat echt gut.

Das war es tatsächlich auch schon. Viel mehr habe ich diesen Monat leider gesundheitlich nicht hinbekommen. Viele Tage waren sehr anstrengend, doch ich habe sie genossen.

Trotz allem habe ich im Oktober auch nur 2 depressive Tage gehabt, worauf ich wirklich sehr sehr stolz bin! Na klar, ich habe viel geweint. Immerhin muss ich meine Familie wieder einmal alleine lassen, doch das zähle ich unter „normale Reaktion“.

Lichtblick im Oktober

Nochmal zurück zur Reha. Wie du siehst, beschäftigt es mich schon sehr.

Ich werde wohl wieder eine Biologika Therapie, sowie ASS Desensibilisierung bekommen. Dies ist ein kleiner Lichtblick, dass es mir wieder ein wenig besser gehen wird.

Klar, gesund werde ich nicht mehr, aber ich habe die Hoffnung, dass ich nach der Reha vielleicht wieder abwaschen oder meine Treppen rauf gehen kann, ohne ständig mein Asthmaspray zu nehmen. Momentan nehme ich es zwischen 2 und 6x am Tag. Viel zu viel, doch viel mehr bleibt mir leider nicht über.

Die Hoffnung ist das Einzige, was mir bleibt und wie gesagt, die Ärzte haben eine Idee und ich fühle mich hier medizinisch sehr gut betreut.

Ach, siehst du, das habe ich ganz vergessen. Am 25.10 hatte ich hier in der Klinik nochmal einen schweren Asthmaanfall, sodass ich wieder Cortison gespritzt bekommen habe. Zudem gab es Bricanyl, Morphin und Adrenalin vernebelt.

Am nächsten Tag hatte ich meine Lungenfunktion. 39% …

Eine Untersuchung vom Schlaflabor hatte ich auch. Dort hat man geschaut, ob ich Atemaussetzer in der Nacht habe, dies hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Dafür hat man festgestellt, dass meine Herzfrequenz sehr stark schwankt.

Irgendwann wird alles gut.

 

Was ich im Oktober gebloggt habe:

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Oktober. Momentan bin ich in den Alpen auf Reha. Nun das Internet ist hier echt nicht das beste, geschweige denn das Netz zum Telefonieren. Deshalb schreibe ich mein Monatsrückblick wieder auf dem Handy und muss dann zu Hause meine ganzen Beiträge anständig formatieren. 🙈 Inhaltsverzeichnis1 Die Gesundheit im Oktober2 Schönklinik in Schönau am Königssee3 Vor der Reha4 Lichtblick im Oktober5 Was ich im Oktober gebloggt habe: Die Gesundheit im Oktober Diesen Monat ist echt viel passiert. Am 01.10. war ich wieder einmal mit einem Asthmaanfall in der Notaufnahme. Gott sei Dank, haben wir es dort in den Griff bekommen, sodass

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