April, April der macht, was er will.
Tja, nicht nur das Wetter hat gemacht, was es wollte, sondern auch mein Leben.
Wir hatten in Bad Lauterberg im Harz Anfang April Schnee. Eigentlich nichts Besonderes und trotzdem haben sich super viele Menschen darüber aufgeregt. Ich fand es schön.

Mehr gut wie schlecht

Endlich mal ein Monat in dem es mehr gute Ereignisse wie schlechte gab.
Am 02. April habe ich einen ganz tollen Saunatag eingelegt, es war ein Samstag und da habe ich wirklich richtig genossen, von Morgens bis Abends. Bis zum 05.04. habe ich also meine Reha so vor mir her gelebt und war in tiefe Depressionen gestürzt.

Am 06.04.22 habe ich einen „Film geschoben“. Ich glaube, so etwas passiert einem auch nur einmal in seinem Leben, wenn überhaupt.
Dazu habe ich allerdings einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, sonst würde es hier den Rahmen sprengen.

Ab dem 07. April ging es dann los.

Ich war endlich wieder zu Hause und konnte meinen Sohn, Mann und all meine Liebsten in die Arme schließen.
Ich musste mich erst einmal von den ganzen Strapazen erholen. Aber, ich habe es genossen – endlich wieder zu Hause zu sein. Da hat der Spruch:

„Zuhause ist es am schönsten“

Auch wieder eine ganz andere Bedeutung. Mal im Ernst wir „meckern“ so oft, dies ist blöd und das ist blöd. Mein Kind ist anstrengend, mein Mann macht jenes nicht. Doch wenn wir dann erstmal aus unserem gewohnten Umfeld wegmüssen und es nur noch Bergab geht, dann lernen wir zu schätzen, was wir haben.

„wie spontan bist du?“ – im April

Ja, diese Frage stellte ich meinen Mann auf der Tattoomesse in Braunschweig. Somit haben wir das gemacht, was ich eigentlich „nie“ machen wollte. Wir haben uns ein Partnertattoo in Form eines Ankers stechen lassen.
Warum ein Anker? Der Anker soll mir Halt geben in schlechten Zeiten, so wie er das beim Segeln auch macht. Er hält das Boot an Ort und Stelle. Der Anker hat für mich eine tiefe Bedeutung, denn als Kind bin ich sehr häufig mit meiner Oma & meinem Opa Segeln gewesen. Es waren die schönsten Zeiten, in meiner Kindheit.

Ehrlich gesagt, hätte ich auch nicht gedacht, dass Bernd dem einfach zu stimmt. Ich habe mich wirklich gefreut und freue mich immer noch sehr. das mein Mann und ich dasselbe Symbol an unserem Handgelenk tragen.

die Ostertage

Ich habe die Ostertage wirklich genossen, auch wenn sie ein wenig anstrengend waren.
Mein Sohn und ich haben Eier gefärbt, Karfreitag war das. Bei uns ist Eierfärben an Karfreitag eine Tradition. Am Nachmittag waren wir im Kino. Mein Sohn war das erste Mal im Kino. Wir haben den Film, die „Osterhasenschule“ geschaut. Er war wirklich sehr niedlich gemacht.

Den „Oster“-Samstag haben wir nichts getan.
Beinahe habe ich es vergessen, mein Highlight des Monats:

Osterfeuer

Endlich war es wieder so weit. Nach zwei Jahren fanden wieder die Osterfeuer statt.
Bernd, H., mein Bruder mit seiner Freundin, mein Papa und Ich sind zusammen hingegangen und haben uns mit meiner besten Freundin Julia und Ihren Freund getroffen. Wir hatten einen wirklich tollen Abend. Guter Austausch, viel Spaß und für mich viel Alkohol. Ich trinke ja sonst nie, also habe ich es mir gegönnt. Hat sich am nächsten Tag sogar ein bisschen gerecht.

Ostersonntag – Bernd musste zwar Arbeiten aber, H. und ich haben uns den Tag schön gemacht.
H. hatte wirklich viel Spaß beim Ostereier suchen, die unsere Nachbarin versteckt hat. Wir haben nämlich eine ganz tolle Nachbarin, die auf H. achtet, wenn ich im Krankenhaus bin und meinen Mann unterstützt. Danke, liebe Birgit.

Mein erster Braten

Ich stehe ja nun wirklich ungern in der Küche, es sei denn, ich koche für viele Personen.
Somit habe ich Ostern meine ganze Familie versorgt. Ich habe also meinen ersten Hackbraten, Achtung: mit Käse gekocht. Die Reste habe ich meinen Mann zur Rettungswache gebracht. Er und seine Kollegen haben sich über das Festessen sichtlich gefreut.

Schau mal wie gut, der Braten aussah:

Hackbraten mit Salat, Kartoffelbrei und Suppe

Mittlerweile stehe ich ein bisschen lieber in der Küche, wie vor ein paar Monaten. Interessant, wie man sich verändert, oder?
Ostermontag, haben wir ein bisschen Zeit im Garten verbracht. Ich liebe ja meinen Garten und wie ich im März schon erzählt habe, zu tun gibt es immer etwas. Zu Mittag haben wir mit der Familie gegrillt. Dafür habe ich extra Brot gebacken und Salat gemacht. Ja, dieses Jahr Ostern habe ich mir wirklich viel Mühe gegeben, um alle Glücklich zu machen. Ich denke, das hat auch ganz gut geklappt.

Nach einem Hoch, kommt ein Runter

Wie soll es auch anders sein? Ostermontag bin ich wieder im Krankenhaus gelandet, mit einem Asthmaanfall. War ja klar.
Letztendlich hat nun meine Zeit angefangen, 3x/Woche in der Notaufnahme aufzutauchen, da ich keine Luft mehr hatte.
Wäsche aufhängen, Geschirr holen, Duschen – alles war nur noch anstrengend und hat mir die Luft geraubt.

Am 28.04.2022 habe ich Gott sei Dank! Einen vorzeitigen Termin bei meinem „Lieblingsdoktor“ in der Medizinischen Hochschule bekommen. Meine Lungenfunktion lag immer noch nur bei 38 %

Rate mal, was am Ende des Tages rauskam?
Richtig, ich lag wieder im Krankenhaus.

So, neigte sich auch mein April zu Ende.

 

Dies habe ich im April 2022 gebloggt:

Kirchberg Klinik

Kirchberg Klinik.Ich habe beschlossen, meine persönlichen Erfahrungen der Rehakliniken niederzuschreiben.Es gibt ja doch immer wieder Personen, die es interessiert und Bewertungen lesen. Natürlich muss man

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Vor 2 Monaten und einer Woche bin ich 28 Jahre alt geworden. Oft höre ich, dass sich bei Frauen um die 30Jahre etwas verändert. Danach

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  • Kindertag in Helmstedt
  •  Ein neues EKG muss geschrieben werden
  • Zahnarzttermin
  • Hochzeit in Bremen von Melanie
  • Endokrinologen Termin
  • und ein Arzttermin in der Phonatrie 

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